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Das Segelrevier der Balearen
Die Inselgruppe der Balearen umfasst die Hauptinseln Mallorca,
Ibiza, Menorca und Formentera. Mallorca, die größte und bekannteste Insel,
ist sehr abwechslungsreich und bietet für jeden Urlauber etwas. Ruhige
Buchten mit kristallklaren Wasser, weite Strände, pulsierende Städte mit
bester Versorgung und im landesinneren sehr ursprüngliche Dörfer. Palma de
Mallorca ist der Ausgangspunkt für die meisten Mitsegelreisen und hier
befinden sich auch die größten Charterstützpunkte.
Die Nordwestküste der Insel besteht aus Steilküste, schroffen Felsen und
hat wenige Ankermöglichkeiten oder Häfen. Lieblicher ist der östliche und
südöstliche Teil der Insel. Hier findet man die herrlichen und
tiefeinschneidenden Ankerbuchten (Calas).
Mit Ausnahme der Nordwestküste besitzt Mallorca ein dichtes Marina-Netz.
Menorca kann nur vier Sportboothäfen anbieten, davon keinen auf der Südseite.
Empfehlenswert ist ein Abstecher vom Südzipfel Mallorcas auf die kleine
Insel Cabrera (Naturschutzgebiet - Permit !). Ebenfalls lohnenswert ist ein
Besuch auf den Nachbarninseln Menorca im Nordosten und Ibiza im Südwesten
von Mallorca.
Wind und Wetter
Die Balearen sind fast das ganze Jahr zu besegeln. Meist herrliches
Wetter und leichte Winde bescheren uns ein angenehmes Segeln. Der
vorherrschende Wind kommt aus Nord / Nordwest (Mistral). Besonders in den
großen Buchten kommen jedoch auch thermische Winde vor.
Das Segelrevier der Kanaren
Der beständige Wind und die verschiedenartigen lnseln des
kanarischen Archipels bieten dem Segler ein unvergessliches Segelerlebnis.
Die Törns sind ein wahres Naturerlebnis: kristallklares Wasser, Wale und
Delphine, unberührte Küsten, schöne Badebuchten, ausgedehnte Strände,
Vulkane und Steilküsten erwarten Sie. Aber auch viele neue Sportboothäfen
sind in den letzten Jahren entstanden. Durch das milde Klima sind die
Kanaren ein Segelrevier für jede Jahreszeit.
Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs mit steilem Schelf, so dass man
bereits dicht vor der Küste große Wassertiefen vorfindet. Dieses außergewöhnliche
Relief mit hohen Gebirgen bedingt eine einzigartige klimatische Vielfalt und
macht die Kanaren zu einer Summe aus Strand und Schnee, aus Felsen und Sand,
aus Wäldern und Wüsten, aus Bergen und Ebenen. Neben einer reichhaltigen
einheimischen Pflanzenwelt mit exotischen Formen und Farben gedeihen europäische
wie tropische Früchte in direkter Nachbarschaft.
Lanzarote:
Lanzarote ist die Insel der tausend Vulkane, mit einer Vielfalt von
Krater und Aschekegel. Der wie eine Mondlandschaft aussehende Nationalpark
Parque de Timanfaya ist die Krönung der teilweise sehr bizarren Landschaft
von Lanzarote.
Gran Canaria:
Eine stark ausgeprägte Infrastruktur bietet, bedingt durch das größte
spanische Touristengebiet im Süden der Insel, ein vielfältiges Freizeit
und Kulturelles Angebot.
Teneriffa:
Die Größte unter den Kanareninseln wird vom höchsten Berg Spaniens,
dem fast 4.000 Meter hohen Pico de Teide, überragt. Von hier kommt man zu
den westlich gelegenen kleineren Inseln El Hierros und La Gomera mit den
kleinen Fischerhäfen. Ein Abstecher nach La Palma sollte nicht fehlen Im
Norden grün, im Süden teilweise Mondlandschaft, beherbergt Sie den
einmaligen Nationalpark "Caldera de Taburiente". Der Krater hat
einen Umfang von 28 KM und ist ca. 700 Meter tief. Schon lange nicht mehr
aktiv beherbergt er eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten.
Wind und Wetter
Lage und Klima der Kanaren begünstigen den Segelsport in idealer
Weise. Am Ostrand des Atlantiks liegen sie im Bereich der kühlen Kanarenströmung
und der Passatwinde, die die Sommerhitze mildern und kalte Winter
verhindern, während der heiße Scirocco aus der Sahara für gelegentliche
Aufwärmung sorgt. Die geographischen Gegebenheiten bilden Windkanäle, die
zum Teil eine Beschleunigung auf fünf bis sechs Beaufort bewirken.
Das milde Klima hält die Wassertemperaturen im Bereich zwischen 17°C im
Winter bei Lanzarote und 25°C im Sommer bei El Hierro und machen die Inseln
damit zum perfekten ganzjährigen Wassersportrevier.
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